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Drei Tage im Tessin

Wieder einer dieser Tage, wo man über das kommende Wochenende nachdenkt. Was tun, wohin soll es gehen, daheimbleiben oder doch spontan wohin fahren?
Kurzgesagt ich stand wiedermal vor dieser Entscheidung. Doch es fand sich schnell eine Lösung und ich buchte im Tessin für drei Nächte ein Zimmer. Michi mein alter Boulder Buddy, der eigentlich immer motiviert ist, war schnell überredet. Los ging’s am Donnerstag nach der Arbeit und gefühlte 3,30h später waren wir im Tessin und saßen beim Abendessen in der wollig warmen Wohnung. Bissl philosophieren über den nächsten Tag, dem Sektor wo wir hinwollten und hoffen auf gutes Wetter.

Der nächste Tag (Freitag) war mehr als gut, Wind, Regen, Nebel und teils gefrorene Steine. Wir machten das beste draus und kletterten „ Selection Door 7a“ beide im Flash, Super tolle Linie, lässige Züge nur der Ausstieg war komplett Nass (wir hatten gute Eier!). „Pink Lady 6c+“ Michi und Dalton, „Diagon Hally 7a“ (Michi). Wir versuchten noch 3° Cane (8a) ein super Dach wenn ma die Beta weiß (haha) und das mit dem Toe/Heelhook checkt.
Wir gingen weiter und Michi versuchte sich im „Le Pilier“ und ich in einer 8a+ Variante. Wie es der Zufall an dem Tag so haben wollte, fing es an zu regnen, der Nebel wurde stärker und dann war’s das auch schon mit den Versuchen. Wir mussten leider abbrechen und fuhren nach Hause.

Tag zwei (Samstag) Wetter viel besser bisschen Sonne und minus Grade. Boulderherz was willst du mehr! Wieder fuhren in den Central Sektor wo wir einige Boulder zum Aufwärmen kletterten. Michi kletterte „The real Shild 7c“ und Dalton „The Shild 7b+“. Dalton versuchte sich noch in Frontline und Daila sit. Nach einer kurzen Besprechung fuhren wir noch zum Team Work Block, leider arschkalt aber gute Bedingungen. Dalton hatte dort noch eine Rechnung vom letzten Jahr offen. Leider reichte die Zeit nur für den Durchstieg von „Kit Dynamite 7c+/8a“ und so musste Team Work auf den nächsten Trip verschoben werden.

Tag drei (Sonntag) Wetter wieder schlechter und leichter Schneefall in Chironico. Wir machten dennoch das Beste daraus und vergnügten uns im „Alphane Moon 8a“ ,wo Dalton ebenfalls eine Rechnung offen hatte. Aufgewärmt wurde im Boulder um nochmals alle Züge intus zu bekommen. Nach einigen erfolglosen Duchstiegsversuchen, der Schlüsselzug wollte und wollte auch diesmal nicht klappen packten wir zusammen. Innerhalb von 4h schneite es an die 10-15cm und so stapften wir zum Auto. Nach gefühlten 5h waren wir endlich zu Hause angekommen.

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